Sie sind Hausarzt oder führen eine Praxis und möchten eine Videosprechstunde anbieten? Auf dieser Seite finden Sie einen praxisnahen Überblick: Voraussetzungen, Anbieterwahl, Ablauf und Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung.
Warum sich eine Videosprechstunde für die Praxis lohnt
- Entlastung: Beratungen, Befundbesprechungen und Verlaufskontrollen ohne Wartezimmer.
- Bindung: moderner Service für berufstätige, mobile und chronisch kranke Patienten.
- Planbarkeit: getaktete Online-Termine ergänzen die Präsenzsprechstunde.
- Wirtschaftlichkeit: abrechenbare Leistung über den EBM (siehe Abrechnung). Gffs. Zuschlag zur Vorhaltepauschale.
Voraussetzungen für die Praxis
- Zertifizierter Videodienstanbieter: Für die vertragsärztliche Videosprechstunde ist ein von der KBV zertifizierter Dienst erforderlich.
- Technik: Rechner oder Tablet mit Kamera/Mikrofon, stabile Internetverbindung, ruhiger Raum.
- Organisation: Termin-Slots, Aufklärung und Einwilligung der Patienten, klare Abläufe im Team.
- Datenschutz: Verarbeitungsverzeichnis, Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter, DSGVO-konforme Prozesse.
Hinweis zur Anbieterauswahl: Die maßgebliche Liste zertifizierter Videodienstanbieter wird von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) geführt und regelmäßig aktualisiert. Prüfen Sie die Zertifizierung immer aktuell.
Themen für Ärzte im Überblick
Erfahrungsaustausch & Kontakt
Sie möchten sich austauschen oder kooperieren? Schreiben Sie uns.
Hinweis: Diese Seite richtet sich an Fachkreise und gibt einen allgemeinen, unverbindlichen Überblick. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Vorgaben von KBV, KV und G-BA.